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Chronik der Handballabteilung

Auf dieser Seite berichten wir über die Abläufe von Beginn der Handballabteilung des TV09 Dietenhofen an. Unten ist dann auch unsere "etwas andere Chronik" zu finden, rechts sind die ehrenamtlichen Offiziellen der Handballabteilung vermerkt ohne die vieles nicht möglich (gewesen) wäre.

An dieser Stelle natürlich auch ein Dank an Alle, welche hier nicht genannt sind, jedoch immer wieder für die Abteilung eingetreten sind.

Abteilungschronik

1957 

Die Geschichte des Handballsportes in Dietenhofen geht schon auf das Jahr 1957 zurück. Damals gab es eine Damenhandball-Mannschaft, die ausschließlich Feldhandball-Spiele austrug. Nach fünfjähriger Spielzeit musste allerdings 1962 die Mannschaft wegen Spielermangels wieder aufgelöst werden.

1975 

Nach Fertigstellung der neuen Schulturnhalle in Dietenhofen hatte man die Möglichkeit, auch Hallenhandball zu spielen. 

So gründete Ernst Zeller als Leiter zusammen mit einer Gruppe von 11 interessierten Anhängern eine neue Handball-Abteilung. In der Hallensaison 75/76 wurde dann erstmals an der Punkterunde im Spielkreis Mittelfranken-West teilgenommen.

1976 

Der erste Punktgewinn bei einem Kleinfeldspiel gegen Heilsbronn II

1977 

Der anfänglichen Euphorie war bald die große Ernüchterung gefolgt. Mit der Anfängermannschaft wurde gegen die spielstarken Mannschaften des Kreises meistens haushoch verloren. Einige Gründungsmitglieder resignierten daraufhin und hörten mit dem Spielen auf. Nur die Tatsache, dass mehrere auswärtige Spieler wie die Gebrüder Eger aus Heilsbronn und Helmut Gottmeier aus Großhabersdorf als Stützen zum Verein stießen, verhinderte eine Auflösung der Abteilung.

Im April 1977 kam dann der Spielkreiswechsel nach Nürnberg/Fürth. Als erster Trainer konnte Paul Mooser aus Triebendorf gewonnen werden. Gleich im ersten Spieljahr in Nürnberg gelang der Aufstieg in die nächsthöhere Klasse.

1979 

Im Sommer 1979 wurde eine männliche A-Jugend gegründet. Leiter war Rainer Störzenhofecker. Eine kurze Zeit später folgte eine C-Jugend unter Richard Döllinger.

1981 

Recht erfolgreich waren unsere Jugendlichen nach einer gewissen Anlaufzeit. Sowohl der A-Jugend als auch der C-Jugend gelang die Erringung der Meisterschaft ihrer Gruppe im Spielkreis Nürnberg. Nachdem die Schulturnhalle in Dietenhofen nicht die erforderlichen Maße für die Austragung von Spielen höherer Klassen aufwies, wurde sie für die Punktspiele der 1. Mannschaft von der Kreisspielleitung gesperrt. Daraufhin folgte zwangsweise wieder der Wechsel zurück in den alten Spielkreis Mittelfranken-West.

1982 

Im Oktober 1982 übernahm Gerhard Scheuerlein aus Großhabersdorf die Trainingsleitung der beiden Männermannschaften.

Jürgen Wimmer absolvierte mit Erfolg als erster die Fachübungsleiter-Prüfung für Handball in München-Grünwald.

1984 

Die Abteilung befindet sich weiter im Aufwind. Es nahmen 3 männliche Jugendmannschaften und 2 Männermannschaften am Punktspielbetrieb teil. Außerdem befindet sich eine Mädchen- und eine Damenmannschaft im Aufbau.

Ernst Zeller und Wolfgang Boas sind seit einigen Jahren als aktive Schiedsrichter für den Verband tätig.

1985 

Insgesamt 6 Mannschaften im Spielbetrieb (Damen,
B-Jgd./w, 2 Männer sowie B- und C-Jgd/m).

G. Scheuerlein beendet seine Trainertätigkeit nach 2- Jahren, neu im Amt Karl Albrecht aus Heilsbronn. Die Handball-Jugend nahm am Göteborg-Cup in Schweden teil.

1986 

Erstmals Teilnahme von 2 Mini-Mannschaften (Leitung Michael Gruber) am Verbandsspielbetrieb. Die Männermannschaft war sehr erfolgreich im Pokalwettbewerb, erst die 4. Runde gegen den Bayernligisten CSG Erlangen war das Aus.

1987 

Neben 3 Männer-Mannschaften waren noch 2 männliche und 2 weibliche Jugendmannschaften im Spielbetrieb. Die Minis sind im Neuaufbau.

1988 

Sehr schwieriges Jahr, da bei fast allen Mannschaften die Betreuerfrage neu gelöst werden musste. Trainer Karl Albrecht schied nach 3-jähriger Tätigkeit aus, R. Störzenhofecker übernahm die Männer-Mannschaft. Die Betreuung der Minis übernahm W. Störzenhofecker

1989 

Die 1. Mannschaft errang erstmals die Kreismeisterschaft und stieg in die Bezirksliga auf. Wegen der zu kleinen Halle mussten die Heimspiele in Heilsbronn ausgetragen werden.

1990 

9 Mannschaften sind im Spielbetrieb. R. Störzenhofecker gab nach 2 Jahren Trainertätigkeit auf. Bezirksliga konnte erhalten werden. Trainer Wilhelm Wagner neu.

1991 

Durch zahlreiche Ausfälle konnte bei der 1. Mannschaft der Abstieg nicht verhindert werden. Kündigung für Trainer Wagner. Einige Leistungsträger verließen den Verein oder mussten verletzungsbedingt aufhören. Baubeginn der Ballsporthalle.

1992 

Wegen Spielermangels musste die Damen-Mannschaft und auch die männliche A-Jugend ihren Spielbetrieb aufgeben. Nur noch 7 Mannschaften aktiv.

1993 

Fertigstellung der gemeindlichen Ballsporthalle und damit weitaus bessere Trainingsmöglichkeiten.

1994 

Aufschwung im Jugendbereich. Alle Mannschaften haben den Anschluss an das Mittelfeld geschafft oder spielen um die Spitze. Bei der Männermannschaft geht es ums Überleben. Trainer Boas hörte aus privaten Gründen auf – Ersatz nicht vorhanden. Erstes Sommerfest am Sportgelände.

1995 

Erstmals nahmen 11 Mannschaften am Spielbetrieb teil. Die Männermannschaft hat sich wieder gefestigt. Training übernahmen Günter Reichert und Karl Stark. Neuaufbau bei den Minis unter Siggi. Teilnahme mit mehreren Mannschaften an einem Internationalen Turnier in Spanien/ Calella.

1996 

2 Männer-Mannschaften nahmen am Spielbetrieb teil - das Training übernahm Jürgen Wimmer. Sportlicher Höhepunkt waren die Vizemeisterschaft bei E-Jgd., D-Jgd/m und B-Jgd./w. Rumänische B-Jugendmeister m./w. zu Gast in Dietenhofen.

1997 

Am Spielbetrieb beteiligt waren 10 Mannschaften. Vizemeisterschaft der B-Jgd./w und Aufstieg in die Bezirksliga. Außerdem spielen A-Jgd./w und B-Jgd./m in der Bezirksklasse. Als Trainer für die Männer stellte sich kurzfristig Karsten Klostermann zur Verfügung. Fahrt nach Esbjerg in Dänemark wo sich unsere männliche und weibliche Jugend mit dem Rest der Welt maß. Erstes Beach-Turnier am neuen Platz und 10 Jahre Minis.
Teilnahme am zweitägigen Jugendturnier in Donauwörth mit 4 Mannschaften. Helmut Riedinger schreibt den ersten Handball Fetz‘n.

1998 

Mit Kurt Höfert konnte für die Männer und A-Jgd./m ein in Handballkreisen sehr bekannter und erfahrener Trainer gewonnen werden. C-Jgd./m schafft unter Trainer Thomas Haas den Aufstieg in die Bezirksliga. Erstmals Elternturnier und Handballschnuppertraining in der Schule. Die in Nürnberg gastierende polnische Nationalmannschaft für C-Jugendliche ist Gegner unserer weiblichen und männlichen C-Jugend Mannschaften. Heike Schreiner schafft den Sprung in die Süddeutsche Auswahl. „Osterhasi Handball-Turnier“ der weiblichen A-Jugend mit hochkarätigen Gegnern.

1999 

Neuorganisation des Spielbezirks, Mittelfranken-West kam mit Schwabach/Roth zusammen und bilden Handballbezirk Mittelfranken. Nach dem Neuaufbau der Herrenmannschaft unter Kurt Höfert guter Erfolg (3. Platz) in der neugeschaffenen Bezirksklasse und Aufstieg in die Bezirksliga. Im Jugendbereich das erfolgreichste Jahr seit bestehen der Abteilung. 4 von 5 Jugend-Mannschaften (männl. B+C-Jgd. sowie weibl. A + D-Jdg.)spielten Bezirksoberliga, der höchsten Spielklasse des Bezirkes. Die weibliche A-Jugend schaffte unter Trainer Eduardo Rodrigues den Aufstieg in die Bayernliga. Nach dem Weggang von Siggi Röder übernahmen einige Spielerinnen der weibl. A-Jgd. das Training bei den Minnis. Nach 4 Jahren Pause spielte erstmals wieder eine Damenmannschaft mit, und sogar recht erfolgreich (3. Platz). 4 Mannschaften nehmen an einem Turnier in Spanien teil.

2000 

Abteilung richtet das Bezirksspielfest für Minnis und E-Jugend Mannschaften aus. Beach-Turnier fällt komplett ins Wasser. Weibliche A-Jugend spielt in der Bayernliga Nord, Männer spielen in der Bezirksliga. Die Abteilung feiert 25-jähriges Bestehen. Ausflug mit allen Kindern in den Fun-Park, .Auch die Eltern hatten sich eine Belohnung verdient –Sie durften auch mit. Golfen! Für alle, die dabei waren, ein Heidenspaß – für alle anderen Pech gehabt.

2001 

Heike Schreiner holt mit der Bayernauswahl den Deutschen Meistertitel nach Dietenhofen. Mit einer Hasenjagd der besonderen Art wurde sich beim Elternturnier aufgewärmt und anschließend sahen die zahlreichen Zuschauer bei Kaffee und Kuchen ein sehr amüsantes Spiel. Nach drei Halbzeiten trennte man sich mit einem Unentschieden. Insgesamt nehmen 7 Jugend-, 2 Männer- und 1 Frauenmannschaft am Spielbetrieb teil.

2002 

Die Verpflichtung von Wolfgang Schmidt vom TSV Ansbach als neuen Coach für die Männer war für uns ohne Frage ein echter Glücksfall. Leider mussten wir auch aus disziplinarischen Gründen die männliche A-Jugend auflösen. Die Ergebnisse der Mannschaften waren eher durchwachsen, kaum eine konnte um eine Meisterschaft mitspielen.

2003 

Nach einigen fetten Jahren mit guten Leistungen in allen Bereichen

•  Turniere im Ausland

•  Weibl. A-Jugend in der Bayernliga

•  viele Jugendmannschaften in der Bezirksoberliga

•  neuer Beachplatz, Bay. Meisterschaften

•  Bezirksspielfest usw.

scheinen nun wieder magere Jahre anzubrechen. Unsere Männermannschaft mussten wir nach der Vorrunde abmelden und damit den Abstieg aus der Bezirksliga besiegeln. Die Frauen halten einen Mittelplatz in der Bezirksliga aber keine Jugendmannschaft mehr in der Bezirksoberliga.

2004 

Die Herren machen einen neuen Start in der Bezirksklasse. Die Damen konnten am letzten Spieltag noch den Abstieg aus der Bezirksliga verhindern. Erstmals Beach-Opening im Frühjahr, auch als Ehemaligentreff gedacht. Weiterhin 7 Jugendmannschaften im Spielbetrieb.

2005 

Mit René Gerbing konnte ein neuer Trainer für die Männer verpflichtet werden. Mit der Männlichen A- und der Weiblichen C-Jugend haben es wieder 2 Mannschaften in die Bezirksoberliga geschafft.

2006 

Mit einer stark verjüngten Mannschaft schafften unsere Männer nach 5 Jahren als Dritter in der Gruppe wieder den Aufstieg in die Bezirksliga. Jürgen Weyh hat als Trainer die Damen stabilisiert, von den Mini-Mini bis zur B-Jugend spielen 6 Jugendmannschaften.

2007 

Die Alten geben das Ruder aus der Hand. Jürgen Wimmer übergibt die Abteilungsleitung an weibliches Dreigespann (Sonny, Steffi, Chrissi). Auch der Trainerstab hat sich in den letzten Jahren stark verjüngt. Die Männer steigen aus der

Bezirksliga ab, die Damen steigen in die Bezirksoberliga auf und zu guter letzt werden Deutschlands Männer Handballweltmeister.

2008 

Die Damen steigen wieder ab (nach Problemen mit ihrem Trainer). Erstmals seit 2004 wird wieder ein Beachturnier für Damen und Herren organisiert. Derzeit trainieren von Mini-Minis bis Herren 9 Mannschaften. Erstmals kann auch wieder eine männliche C-Jgd gemeldet werden.

2009 

Steffi und Chrissi lassen sich bei der Abteilungsleiterwahl nicht mehr aufstellen, dafür steigen Steffi Karch und Melli Bschorr mit ins Boot. Ein Handballförderverein wird ins Leben gerufen. Im Jubiläumsjahr soll ein großes Mitternachtsbeachturnier am 27. + 28. Juni stattfinden.

2010

Die Handballabteilung feiert 35-jähriges Bestehen am bayerischen Spielbetrieb. Sonja Schramm leitet die Abteilung nur noch unter alleinigem Zepter.

2011

Die Herrenmannschaft konnte endlich mit Jürgen Schmidt einen Lizenz-Trainer aus Altenberg verpflichten, der somit den Spielertrainer Andreas Wirth ablöste und neuen Wind in die Mannschaft bringt. Die männliche D-Jugend schaffte es mit der ungeschlagenen Meisterschaft in der Bezirksklasse in die „FLZ“ und wurde ein Jahr später wegen ihrer außergewöhnlichen sportlichen Leistung von der Gemeinde Dietenhofen geehrt.

2012

Zu Beginn der Saison konnte seit Langem wieder eine 2. Herrenmannschaft gemeldet werden.

Reinhard Gundel hörte nach 25-jähriger, ehrenamtlicher Arbeit als Spieler in der 1. Herrenmannschaft, sowie als Trainer der männlichen C-Jugend auf und legte sein Amt nieder. Sonja Schramm gab ebenfalls ihren Posten als Abteilungsleiterin am Ende des Jahres ab. Ihre Amtszeit betrug 6 Jahre. Beiden gilt großer Dank für ihre Arbeit, die sie in dieser Abteilung geleistet haben und zum Teil noch tun.

2013

Nach großen Bemühungen des Suchens nach einem Nachfolger, wurden sogar zwei neue Abteilungsleiter gefunden. Mit einstimmigen Wahlergebnissen sind somit David Arnold und Thomas Gastl als neue Leiter der Handballabteilung eingesetzt.

2014

Zur Saison 2013/2014 konnte statt der männlichen A-Jugend eine zweite Herrenmannschaft gemeldet werden. Eine ebenso positive Nachricht konnte man Anfang Juni vermelden, als nach der letzten Spielrunde Björn Farthöfer als Herrentrainer, nach guter Zusammenarbeit mit der Vereinsleitung, engagiert werden konnte. Ebenso feierte man Premiere und konnte so erstmalig mit dem neuen Trainer auch der erste BHV-Schiedsrichter in der Vereinsgeschichte des TVD gestellt werden!

 

David Arnold sowie Thomas Gastl gaben die Abteilungsleitung weiter an Michael Stürzenhofecker sowie Michael Vogel weiter.

Die etwas andere Chronik

Am Schluss will es wie immer keiner gewesen sein! Beim Nachfragen wer den nun schlussendlich die treibende Kraft für die Gründung der Handballabteilung vor 25 Jahren war, gab es nur widersprüchliche Antworten. Merkwürdigerweise – oder eben für Freizeitsportler doch natürlich – blieben nicht sportliche Ereignisse über 20 Jahre in den Köpfen der Leute, sondern Geschichten um den Sport herum.

Einige davon wollen wir hier kurz erzählen:

Ja wie fing alles an? Eine Clique junger Männer ging Samstags immer miteinander fort. Immer Kneipe, Tanz, Bier – irgendwann war das zu langweilig, und so fuhr man mal nach Roßtal zu einem Handballspiel. War ganz interessant! Ansbach spielte damals Regionalliga – auch da schaute man zu. Was man sich von damals merkte: keine Namen, keine Spielergebnisse – das in Ansbach in der alten Viehhalle gespielt wurde und die Scheiße an den Torpfosten hing. Nun ja, irgendwann meinte man, dass das doch nicht so schwer wäre und schwups wurde die Handballabteilung gegründet. Aber wie gesagt – keiner will’s gewesen sein. Um es mal festzuhalten: Gründungsmitglieder waren Zeller Ernst, Störzenhofecker Werner, Störzenhofecker Rainer, Rodrigues Eduardo, Brunner Roland, Dietrich Herbert, Hacker Erich, Hasselt Klaus, Engst Heinz, Stellwag Helmut, und Haase Günter. 

Kurze Zeit später kamen Gottmeier Helmut, Eger Waldemar und Ammon Günter. In der zweiten Saison kamen nochmal 2 Eger, Rudi und Roland. Aus Heilsbronn brachten diese zwei noch ihren Freund Wald Gerhard mit. Aus Dietenhofen kamen noch Röder Siegfried und Künzel Herbert.

Ja, das war also die Mannschaft der ersten Stunde.

Ein Spiel ist bei allen in Erinnerung geblieben, nämlich das Erste. Gegen Johannis gab es eine saftige 45:5 Klatsche.

Die ersten Trikots waren einfache T-Shirts, wo man die Nummern selber aufgemalt hat. Voller Stolz reiste man mit den neuen Trikots zum Spiel nach Rothenburg. Wie es nun mal so ist – keiner fühlte sich nach dem Spiel für die Trikots verantwortlich und so blieben sie in der Kabine liegen. Die Rothenburger als gute Gastgeber wollten Sie so verschwitzt auch nicht zurückschicken, und so wurden sie kurzerhand gewaschen. Leider waren danach keine Nummern mehr zu sehen und passten höchstens einer damals nicht vorhandenen C-Jugend.

Tja, die Hunds-Fotz. Sie war auch des öfteren Station auf der Heimfahrt von erfolgreichen Spielen‘. Einmal – so wurde mir erzählt – wurden die Schwarzen in Ermangelung eines Stiefels (Glas, nicht Schuh) aus einer alten Gummi-Wärmflasche gesoffen (man verzeihe mir den Ausdruck), was dem Ganzen eine besondere Note gab. Auch das man das Klofenster als Ausgang nutzte und dann türmte soll vorgekommen sein.

In den 80igern kamen dann die Polterabende. Ja, wir Handballer sind halt heiß begehrt. Erst polterte der Portugiese in unseren Reihen.

Eine Woche später landete der ganze Müll dann auf dem Hof von Ernst und Rita. Und wieder später wurde ein ganzer VW-Käfer zum Poltergeschirr.

Die Ausflüge mit den Fußball-Damen z.B. zu den Grimmler-Wasserfällen waren schon ein Erlebnis.

Und dann die Grillfeste in Rüdern. Auch hier wurden Höchstleistungen gebracht. Helmut Gottmeier schlürfte 3 Liter Salatbrühe in Rekordzeit.

Rudi Eger hielt sich lieber an feste Nahrung, und verspeiste die herumschwirrenden Nachfalter – aber nur die schönen dicken fetten – eingezwickt in einer Semmel. Solche Nächte bleiben in Erinnerung!

Die Weinfahrt nach Ochsenfurth dürfte einigen auch noch gut in Erinnerung sein. Waldi verabschiedete sich beim Aussteigen aus dem Bus von seiner Frau.

Dann wurde es etwas ruhiger, die alten Herren wurden seriös. Dafür drehte die Jugend auf. Schweden, Schweiz, Spanien, Dänemark, nochmal Spanien waren die Stationen die unsere Jugend bereiste. Dass dabei nicht nur mit Handbällen gespielt wurde – darüber hüllen wir den Mantel des Schweigens.

Eddi hatte vor der ersten Spanienfahrt vor lauter Aufregung Fieber. In der Schweiz gab es Gulasch - als man die Wirtschaft verließ, standen 5 frisch geöffnete Dosen Schappi vor der Tür. Aber alle haben es überlebt. Nach Dänemark wurde eine Spielerin im Koffer eingeführt, andere vielen in der Nacht vom Stockbett - hatten einen ziemlich tiefen Schlaf. Man hatte jedenfalls immer viel zu erzählen, wenn man heimkam.